Handelsverband Hessen zur neuen Bundesbank-Zahlungsstudie: Bargeldlose Zahlungen auf dem Vormarsch.
„Für den Handel ist jeder Bezahlvorgang mit Kosten verbunden – ob Bargeld oder Karte“, erklärt Dr. Joachim Stoll, Präsidiumsmitglied Handelsverband Hessen. „Bargeldhandling ist teuer und birgt Sicherheitsrisiken, etwa durch Transportkosten und Gebühren der Banken. Die Bargeldzahlung hat jedoch weiterhin ihre Daseinsberechtigung. Gleichzeitig bewegen sich die Kosten für Kartenzahlungen zwischen 0,2 und 2 Prozent. Die Girocard ist dabei günstiger, viele Kreditkarten hingegen sind vergleichsweise teuer“, so Stoll weiter.
„Der digitale Euro bietet eine Chance, Resilienz und Unabhängigkeit von außereuropäischen Anbietern zu stärken“, sagt Jochen Ruths, Präsident des Handelsverband Hessen. „Gleichzeitig muss darauf geachtet werden, dass die Kosten für den Handel fair bleiben“, ergänzt Ruths. Konkret heißt das, der Handel und die Kundinnen und Kunden dürfen zukünftig nicht die Preise für den digitalen Euro diktiert bekommen.
„Der hessische Handel orientiert sich an den Bedürfnissen seiner Kundinnen und Kunden – sowohl beim Sortiment als auch bei den Zahlungsmöglichkeiten. Unser Ziel ist es, sichere, kosteneffiziente und kundenfreundliche Bezahloptionen zu bieten“, so Ruths abschließend.
Stand: 17.06.2026 | 156 KB | PDF
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