Abschaffung des Lieferkettengesetzes? Das wünschen sich deutsche Unternehmen
Beim Deutschen Arbeitgebertag 2024 in Berlin hat Bundeskanzler Olaf Scholz angekündigt, das Lieferkettengesetz bis Ende des Jahres abzuschaffen, um die deutsche Wirtschaft von bürokratischen Lasten zu befreien. Das Gesetz, das Unternehmen zur Einhaltung von Menschenrechts- und Umweltstandards in ihren globalen Lieferketten verpflichtet, steht seit seiner Einführung in der Kritik. Viele deutsche Firmen beklagen einen hohen bürokratischen Aufwand und Nachteile gegenüber internationalen Wettbewerbern.
Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hatte zuvor deutlich gefordert, das Gesetz entweder zu lockern oder vollständig außer Kraft zu setzen, da es die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft schwäche. Die Regierung hatte bereits im Sommer angekündigt, die Vorschriften im Rahmen einer „Wachstumsinitiative“ zu entschärfen und für weniger Unternehmen verpflichtend zu machen. Scholz reagiert mit der Abschaffung auf die anhaltende Kritik und will die Belastung für Unternehmen reduzieren, während die Umsetzung der neuen EU-Richtlinie zum Lieferkettengesetz möglichst bürokratiearm gestaltet werden soll.
Unsere Kampagne handel.eco organisiert vor diesem Hintergrund regelmäßig umfassende Info-Veranstaltungen. Hier erfahren Händlerinnen und Händler alles Wichtige rund um das Lieferkettengesetz. Unser nächstes Update findet am 27.11.2024 um 09:00 Uhr online statt.

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06.10.2025Europa, Payment, PressemitteilungAnlässlich der SIBOS in Frankfurt fordert der Handelsverband Hessen e.V. die konsequente Berücksichtigung der Interessen von Verbraucherinnen und Verbrauchern sowie Händlerinnen und Händlern und setzt sich für eine stärkere Resilienz des europäischen Zahlungsverkehrs ein. Die Abhängigkeit von nichteuropäischen Zahlungssystemen sowie hohe Zahlungsverkehrskosten belasten insbesondere Händlerinnen, Händler, Verbraucherinnen und Verbraucher.Kurzes Update zur EU-Entwaldungsverordnung (EUDR):
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