06.03.2026

Tarif-Forderungen der Gewerkschaft sorgen für Kritik im hessischen Handel

In eigener Sache | Personal | Pressemitteilung | Standpunkt
Der hessische Handel sieht in den Forderungen nach 225 Euro mehr Lohn pro Monat (knapp 7 Prozent Steigerung) in Rheinland-Pfalz und Saarland erhebliche wirtschaftliche Herausforderungen.

„In der derzeit angespannten Lage braucht es Tarifziele mit Augenmaß. Wir gehen davon aus, dass ähnliche Forderungen auch in Hessen folgen werden, die hier ebenfalls nicht angemessen wären. Unser Ziel sind verantwortungsvolle Tarifverhandlungen, die sowohl die Situation der Beschäftigten als auch die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Unternehmen berücksichtigen“, erläutert Sven Rohde, Hauptgeschäftsführer Handelsverband Hessen. Die Tarifrunde im hessischen Handel beginnt voraussichtlich im Frühjahr.

Der hessische Handel ist geprägt von kleinen und mittelständischen, inhabergeführten Unternehmen. Die Umsätze stiegen zuletzt jedoch nicht im gleichen Maße wie die Kosten. Steigende Kosten für Personal, Energie und Mieten treffen auf eine gedämpfte Konsumstimmung. Vor diesem Hintergrund würden ähnliche Forderungen wie die aus Rheinland-Pfalz und Saarland den hessischen Handel mit seinen rund 200.000 Beschäftigten empfindlich treffen.

Eine Umfrage des Handelsverbandes Hessen unter den Mitgliedsunternehmen für das Jahr 2025 ergab, dass die Kosten der Unternehmen erheblich gestiegen sind: Bei knapp 70 % lagen die Steigerungen zwischen 6 und 15 %. Personal (85 %) und Energie (69 %) stellen dabei die größten Kostentreiber dar.

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Presseinfo: Tarif-Forderungen der Gewerkschaft sorgen für Kritik im hessischen Handel

Stand: 06.03.2026 | 441 KB | PDF

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