Dritte Runde in den Tarifverhandlungen im hessischen Einzelhandel ergebnislos vertagt: Keine ernsthafte Gesprächsbereitschaft von ver.di
In der dritten Verhandlungsrunde der diesjährigen Tarifverhandlungen im hessischen Einzelhandel erhielten die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber am 14.06.2023 ihr Angebot aufrecht und boten erneut bei einer 24-monatigen Laufzeit ein Gehaltsplus von insgesamt 7,5 Prozent in drei Stufen, eine garantierte Vergütungsuntergrenze von mindestens 13,00 Euro pro Stunde und eine steuer- und abgabenfreie Inflationsausgleichsprämie von 1.000 Euro in zwei Stufen an. Eine Einigung konnte abermals nicht erzielt werden.
„Die Gewerkschaft ver.di war nicht bereit, inhaltlich über unser Angebot zu sprechen. Es ist bedauerlich, dass sich ver.di einzig darauf bezieht, dass die Positionen zu weit auseinander lägen und noch nicht einmal bereit ist, über die einzelnen Komponenten unseres Angebots näher zu diskutieren. Darüber sind wir sehr enttäuscht“, so Nico Lehm, Vorsitzender der Tarifkommission in Hessen.
„Wir müssen offensichtlich davon ausgehen, dass ver.di durch das Blockieren von Gesprächen, die Verhandlungen weiter in die Länge ziehen möchte und an einem schnellen realistischen Abschluss nicht interessiert ist. Arbeitgeberseitig zeigen wir mit unseren Angeboten aus den ersten beiden Verhandlungsrunden sowie mit unserer Gesprächs- und Verhandlungsbereitschaft, dass wir nach wie vor eine schnelle und gute Lösung für beide Seiten erzielen möchten“, so Lehm abschließend.
Als nächster Verhandlungstermin ist Dienstag, der 11.07.2023 anvisiert.
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