Handelsverband Hessen e. V. verurteilt Ausschreitungen und Plünderungen in Frankfurt aufs Schärfste
Teilweise waren gezielte Plünderungen kleiner, privat geführter Einzelhandelsgeschäfte zu beobachten.
Wir verurteilen diese Ausschreitungen aufs Äußerste.
Jetzt muss es zunächst darum gehen, den betroffenen Händlerinnen und Händlern schnell zu helfen und die Folgen der entstandenen Schäden bestmöglich zu begrenzen. Der Handelsverband steht dazu in engem Kontakt mit seinen Mitgliedern und betroffenen Unternehmen vor Ort.
Gleichzeitig ist uns eine klare Differenzierung wichtig: Die überwiegend friedliche Demonstration der Schülerinnen, Schüler und Jugendlichen ist von den späteren Ausschreitungen und Gewalttaten zu trennen. Die Anliegen und Themen der jungen Menschen dürfen durch die Ereignisse nicht in den Hintergrund treten.
Die Analyse des Ablaufs des Samstags und insbesondere der Hintergründe der beteiligten Akteure muss nun in Ruhe und sorgfältig erfolgen. Gleichzeitig muss alles darangesetzt werden, eine Wiederholung solcher Ereignisse in Frankfurt oder anderen hessischen Städten zu verhindern.
Was wir teilweise erleben mussten, beschreibt eine Gewalt- und Zerstörungswut, die nicht mehr primär aus politischem Protest heraus geschieht, sondern aus einer beinahe berauschenden Freude am Randalieren und Zerstören selbst. Dafür darf es in unseren Innenstädten keinen Raum geben.
Unser Dank gilt den Einsatzkräften der Polizei und der Ordnungsbehörden, die unter schwierigen Bedingungen vor Ort im Einsatz waren.
Stand: 01.11.2026 | 288 KB | PDF
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