Frankfurt bleibt offen: Handel und Gastgewerbe setzen auf eine vitale und sichere Innenstadt
Anlässlich der für Samstag, 31. Oktober 2026, angekündigten Demonstrationen in der Frankfurter Innenstadt setzen der Handelsverband Hessen und der Hotel- und Gastronomieverband DEHOGA Hessen auf Besonnenheit und Zuversicht.
Beide Verbände begrüßen die umfangreichen Vorbereitungen der Stadt Frankfurt am Main und stehen im direkten Austausch mit dem Hessischen Ministerium des Inneren für Sicherheit und Heimatschutz, dem Hessischen Landeskriminalamt (LKA) sowie dem Ordnungsamt der Stadt Frankfurt am Main.
„Unsere Innenstädte sind Orte des Handels, der Begegnung und des gesellschaftlichen Lebens. Damit das so bleibt, müssen sich Kundinnen und Kunden ebenso wie Beschäftigte sicher fühlen können. Wir begrüßen deshalb die frühzeitigen und umfassenden Vorbereitungen der Polizei. Unser gemeinsames Ziel ist ein friedlicher Samstag, an dem die Menschen Frankfurt wie gewohnt zum Einkaufen und Verweilen besuchen können“, erklärt Jochen Ruths, Präsident des Handelsverbandes Hessen.
Handel und Gastgewerbe: Gemeinsam stark für vitale Innenstädte
Ein attraktiver Einzelhandel, vielfältige Gastronomie und leistungsfähige Hotels sind weit mehr als Wirtschaftsbetriebe. Gemeinsam prägen sie das Gesicht unserer Innenstädte, schaffen Arbeitsplätze und tragen entscheidend zur Lebensqualität bei.
„Eine lebendige Innenstadt braucht Menschen, die gerne kommen und bleiben. Handel, Gastronomie und Hotellerie ergänzen sich dabei auf einzigartige Weise. Unsere Betriebe sind Gastgeber, Arbeitgeber und Orte der Begegnung. Gemeinsam mit dem Handel schaffen wir genau die Atmosphäre, die Frankfurt für Einheimische und Gäste so attraktiv macht. Deshalb ist es wichtig, dass unsere Betriebe auch an diesem Samstag gut erreichbar bleiben und ihre Gäste unbeschwert empfangen können“, betont Robert Mangold, Präsident des DEHOGA Hessen.
Beide Branchen stehen vor ähnlichen Herausforderungen: steigende Betriebs- und Personalkosten, Bürokratie, verändertes Konsumverhalten und zunehmender wirtschaftlicher Druck. Umso wichtiger sind verlässliche Rahmenbedingungen, gute Erreichbarkeit und ein öffentliches Umfeld, in dem sich Menschen sicher und willkommen fühlen.
Demonstrationsfreiheit respektieren – Sicherheit gewährleisten
Das Recht auf friedliche Versammlung ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Demokratie. Ebenso selbstverständlich muss sein, dass Geschäfte, Restaurants, Cafés und Hotels ihre Gäste empfangen können und Beschäftigte ihren Arbeitsplatz sicher erreichen.
Nach den Verbänden vorliegenden Informationen bereitet sich die Frankfurter Polizei intensiv auf die angekündigten Versammlungen vor. Eine verstärkte Polizeipräsenz soll den Schutz von Menschen, Betrieben und öffentlichem Eigentum gewährleisten.
Allerdings ist mit spürbaren Verkehrsbeeinträchtigungen in der Innenstadt zu rechnen. Beide Verbände empfehlen deshalb, sich vor der Anreise über die aktuelle Verkehrslage und mögliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr zu informieren.
Gemeinsam Verantwortung für Frankfurt übernehmen
Der Handelsverband Hessen und der DEHOGA Hessen appellieren an alle Beteiligten, zu einem friedlichen Verlauf der Demonstrationen beizutragen. Beide Verbände danken der Polizei und den Einsatzkräften für ihre Arbeit. Eine starke Innenstadt braucht demokratische Freiheit ebenso wie Sicherheit, wirtschaftliche Vielfalt und gegen-seitigen Respekt. Dafür setzen sich beide Verbände gemeinsam ein – nicht nur an diesem Samstag, sondern dauerhaft.
Frankfurts Geschäfte, Restaurants, Cafés und Hotels freuen sich auf ihre Gäste – auch am 31. Oktober.

Stand: 28.10.2026 | 447 KB | PDF
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