24.06.2026

Rekordverluste im Handel: Hessische Händlerinnen und Händler zeigen sich alarmiert über wachsende organisierte Kriminalität

Pressemitteilung | Sicherheit & IT-Sicherheit
Ladendiebstahl verursachte 2025 Rekordverluste im Wert von 3,05 Milliarden Euro im Handel – so viel wie noch nie. Die hessischen Händlerinnen und Händler zeigen sich alarmiert über die hohen Schäden und fordern deutliche juristische Konsequenzen – im Besonderen gegenüber der organisierten Kriminalität.

„Hinter den Zahlen stehen erhebliche wirtschaftliche Schäden – Ladendiebstahl darf auf gar keinen Fall bagatellisiert oder normalisiert werden“, sagt Jochen Ruths, Präsident Handelsverband Hessen. Die zuletzt stark zunehmenden Diebstahlsfälle beobachten die hessischen Händlerinnen und Händler mit Sorge, laut Schätzungen des Verbandes liegt die Dunkelziffer bei 98 Prozent.

„Die wachsenden Inventurdifferenzen sind dramatisch, und der Handel braucht Lösungen. In Hessen gehen wir mit gutem Beispiel voran: Gemeinsam mit unserem Innenminister Roman Poseck und seinem Ministerium haben wir zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, die eine bessere Zusammenarbeit zwischen Handel und Polizei zum Ziel haben. Diese entwickeln wir im gesetzlich möglichen Rahmen stetig weiter“, erläutert Ruths.

Der Verband macht zudem deutlich: Prävention allein reicht nicht aus. Organisierte Kriminalität muss konsequent verfolgt und wirksam sanktioniert werden. „Wer gewerbsmäßig und organisiert Waren stiehlt, muss die Konsequenzen spüren. Organisierte Kriminalität darf sich nicht rechnen“, betont Ruths abschließend.

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Rekordverluste im Handel: Hessische Händlerinnen und Händler zeigen sich alarmiert über wachsende organisierte Kriminalität

Stand: 24.06.2026 | 437 KB | PDF

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