Frankfurter Handel sieht Rückenwind im neuen Koalitionsvertrag
Ein zentraler Baustein ist dabei die Fortführung des Projekts „Handel.Frankfurt“, das sich als wichtiges Instrument zur Vernetzung, Weiterentwicklung und Unterstützung des stationären Handels etabliert hat. „Die Fortsetzung dieses Projekts unterstreicht den politischen Willen, die Innenstadt und die Stadtteile in Zusammenarbeit mit der lokalen Wirtschaft nachhaltig weiterzuentwickeln“, betont Dr. Joachim Stoll, Präsidiumsmitglied Handelsverband Hessen.
Darüber hinaus begrüßt der Handelsverband Hessen insbesondere folgende Punkte des Koalitionsvertrags:
- Maßnahmen zur Stärkung des Stadtmarketings für eine positive Kommunikation in und über Frankfurt.
- Mehr Aktivitäten in den Stadtteilen zur gezielten Förderung der lokalen Wirtschaft vor Ort.
- Verbesserungen im Baustellenmanagement, um Belastungen für Handel sowie Besucherinnen und Besucher zu reduzieren.
- Die Förderung von bezahlbarem Wohnraum gerade für Auszubildende – der Handel bildet jährlich tausende neue Fachkräfte aus, bezahlbarer Wohnraum wird dabei zu einer immer größeren Hürde.
- Das Bekenntnis zur Unterstützung von Mehrwegsystemen zur Vermeidung einer überflüssigen Verpackungssteuer.
- Die Reaktivierung eines funktionierenden Parkleitsystems zur besseren Erreichbarkeit der Innenstadt.
- Eine ausgewogene Verkehrspolitik, die die Erreichbarkeit für alle Verkehrsträger sicherstellt.
- Die Unterstützung von Gründungen und Unternehmensnachfolgen im Handel.
- Die stärkere Zusammenarbeit mit Verbänden und Gewerbevereinen, um Maßnahmen wirklichkeitsnah und abgestimmt umzusetzen.
Der Handelsverband Hessen steht der Stadt Frankfurt weiterhin als verlässlicher Partner zur Verfügung und wird die Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen kritisch-konstruktiv begleiten.
Stand: 12.06.2026 | 572 KB | PDF
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