Hessischer Handel: „Mehrwertsteuererhöhung ist ein Irrweg“
Jochen Ruths, Präsident Handelsverband Hessen, äußert völliges Unverständnis für diese Überlegungen: „Das ist keine verlässliche Wirtschaftspolitik – die Pläne gleichen einem Blindflug und senden ein katastrophales Signal an den Handel.“
Der Handel steht seit den Coronajahren und der Energiekrise unter erheblichem Druck. Steigende Kosten treffen auf eine anhaltende Konsumzurückhaltung, gleichzeitig verschärft sich der internationale Wettbewerb deutlich.
„Die aktuelle Diskussion ist ein Irrweg und konterkariert jede Bemühung, den Konsum zu stärken“, so Ruths abschließend.
Hinzu kommt: Staatlich verordnete Preiserhöhungen können von Handelsunternehmen nicht vollständig an die Kundinnen und Kunden weitergegeben werden. Zusätzliche Belastungen an der Ladenkasse verschärfen die Kaufzurückhaltung weiter und bremsen die wirtschaftliche Entwicklung im Handel aus.
Der hessische Handel fordert daher ein klares politisches Signal: Die Debatte über eine Mehrwertsteuererhöhung muss endgültig vom Tisch.
Statt neuer Belastungen braucht es gezielte Entlastungen für Unternehmen als auch Bürgerinnen und Bürger, um die Kaufkraft und den Konsum zu stärken.
Stand: 08.04.2026 | 476 KB | PDF
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