Hessischer Handel: „Mehrwertsteuererhöhung ist ein Irrweg“
Jochen Ruths, Präsident Handelsverband Hessen, äußert völliges Unverständnis für diese Überlegungen: „Das ist keine verlässliche Wirtschaftspolitik – die Pläne gleichen einem Blindflug und senden ein katastrophales Signal an den Handel.“
Der Handel steht seit den Coronajahren und der Energiekrise unter erheblichem Druck. Steigende Kosten treffen auf eine anhaltende Konsumzurückhaltung, gleichzeitig verschärft sich der internationale Wettbewerb deutlich.
„Die aktuelle Diskussion ist ein Irrweg und konterkariert jede Bemühung, den Konsum zu stärken“, so Ruths abschließend.
Hinzu kommt: Staatlich verordnete Preiserhöhungen können von Handelsunternehmen nicht vollständig an die Kundinnen und Kunden weitergegeben werden. Zusätzliche Belastungen an der Ladenkasse verschärfen die Kaufzurückhaltung weiter und bremsen die wirtschaftliche Entwicklung im Handel aus.
Der hessische Handel fordert daher ein klares politisches Signal: Die Debatte über eine Mehrwertsteuererhöhung muss endgültig vom Tisch.
Statt neuer Belastungen braucht es gezielte Entlastungen für Unternehmen als auch Bürgerinnen und Bürger, um die Kaufkraft und den Konsum zu stärken.
Stand: 08.04.2026 | 476 KB | PDF
Ihr Ansprechpartner
Tarifverhandlungen: Arbeitgeber legen verbessertes Angebot vor – Gewerkschaft bleibt ohne Kompromissvorschlag
06.07.2026Pressemitteilung, Recht & SozialesAuch die vierte Verhandlungsrunde in den Tarifverhandlungen für den Hessischen Handel ist ohne Ergebnis geblieben. Trotz eines nochmals verbesserten Angebots der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber lehnte die Gewerkschaft dieses als nicht ausreichend ab und legte erneut keinen eigenen Vorschlag für einen möglichen Kompromiss vor. Die Tarifverhandlungen wurden daher ergebnislos vertagt und werden am 24. August fortgesetzt.Rekordverluste im Handel: Hessische Händlerinnen und Händler zeigen sich alarmiert über wachsende organisierte Kriminalität
24.06.2026Pressemitteilung, Sicherheit & IT-SicherheitLadendiebstahl verursachte 2025 Rekordverluste im Wert von 3,05 Milliarden Euro im Handel – so viel wie noch nie. Die hessischen Händlerinnen und Händler zeigen sich alarmiert über die hohen Schäden und fordern deutliche juristische Konsequenzen – im Besonderen gegenüber der organisierten Kriminalität.Handelsverband Hessen zur neuen Bundesbank-Zahlungsstudie: Bargeldlose Zahlungen auf dem Vormarsch.
17.06.2026Payment, PressemitteilungDer Handelsverband Hessen bezieht sich auf die heute veröffentlichte Zahlungsstudie der Bundesbank. Die Ergebnisse bestätigen, dass bargeldlose Zahlungen weiter zunehmen und auch in Hessen nun mehr als die Hälfte aller Zahlungen ausmachen. Besonders das kontaktlose Bezahlen hat sich in Hessen etabliert.Frankfurter Handel sieht Rückenwind im neuen Koalitionsvertrag
12.06.2026Pressemitteilung, Standort & InnenstadtDer neue Koalitionsvertrag der Stadt Frankfurt zeigt deutlich, dass sich die Verantwortlichen klar zu Frankfurt als bedeutendem Standort des Handels bekennen. Insbesondere die geplanten Maßnahmen für Stadtmarketing, Baustellenmanagement und Mobilität senden positive Signale an die Unternehmerinnen und Unternehmer.
