250 Euro mehr: Hessischer Handel kritisiert Tarifforderungen
„Die Forderung nach 250 Euro mehr Lohn pro Monat in Hessen stellt viele Händlerinnen und Händler vor erhebliche Herausforderungen. Die wirtschaftliche Lage vieler Handelsunternehmen ist weiterhin angespannt – Tarifziele müssen deshalb mit Augenmaß formuliert werden. Ziel müssen verantwortungsvolle Tarifverhandlungen sein, die sowohl die Situation der Beschäftigten als auch die wirtschaftlichen Spielräume der Betriebe im Blick behalten“, erläutert Nico Lehm, Vorsitzender der Tarifkommission.
„In den unteren Entgeltgruppen läge die prozentuale Erhöhung in der Spitze sogar bei fast acht Prozent“, betont Lehm abschließend. Die hessischen Forderungen liegen damit höher als in den anderen Bundesländern, in denen bisher welche erfolgten.
Der hessische Handel ist überwiegend mittelständisch und inhabergeführt. Gleichzeitig steigen die Umsätze derzeit nicht im gleichen Maße wie die Kosten. Höhere Ausgaben für Personal, Energie und Mieten treffen auf eine gedämpfte Konsumstimmung. Vor diesem Hintergrund würden Anhebungen in der geforderten Höhe den hessischen Handel mit rund 200.000 Beschäftigten erheblich treffen.
Stand: 17.03.2026 | 418 KB | PDF
Handelsverband Hessen fordert nach Ausschreitungen: Härtefallregelung und Zukunftskonzepte.
02.11.2026Pressemitteilung1 % hatten Scherben vor der Tür. 100 % sind betroffen. Die Ausschreitungen vom Samstag haben den Frankfurter Einzelhandel weit über die unmittelbar beschädigten und geplünderten Geschäfte hinaus getroffen.Handelsverband Hessen e. V. verurteilt Ausschreitungen und Plünderungen in Frankfurt aufs Schärfste
01.11.2026PressemitteilungDer Handelsverband Hessen zeigt sich bestürzt über das Ausmaß an Gewalt, Sachbeschädigung und mutwilliger Randale im Zusammenhang mit den gestrigen Ereignissen in Frankfurt am Main.Frankfurt bleibt offen: Handel und Gastgewerbe setzen auf eine vitale und sichere Innenstadt
29.10.2026PressemitteilungVerbände setzen angesichts der angekündigten Demonstrationen am 31. Oktober auf Besonnenheit und einen friedlichen Verlauf.Halloween: Hessischer Handel erwartet rund 56 Millionen Euro Umsatz
22.10.2026PressemitteilungTrotz zurückhaltender Konsumstimmung bleibt Halloween ein stabiler Umsatzimpuls für den hessischen Einzelhandel. Die hessischen Verbraucherinnen und Verbraucher werden in diesem Jahr voraussichtlich rund 56 Millionen Euro für das Gruselfest ausgeben. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Plus von rund 3,3 Prozent.