250 Euro mehr: Hessischer Handel kritisiert Tarifforderungen
„Die Forderung nach 250 Euro mehr Lohn pro Monat in Hessen stellt viele Händlerinnen und Händler vor erhebliche Herausforderungen. Die wirtschaftliche Lage vieler Handelsunternehmen ist weiterhin angespannt – Tarifziele müssen deshalb mit Augenmaß formuliert werden. Ziel müssen verantwortungsvolle Tarifverhandlungen sein, die sowohl die Situation der Beschäftigten als auch die wirtschaftlichen Spielräume der Betriebe im Blick behalten“, erläutert Nico Lehm, Vorsitzender der Tarifkommission.
„In den unteren Entgeltgruppen läge die prozentuale Erhöhung in der Spitze sogar bei fast acht Prozent“, betont Lehm abschließend. Die hessischen Forderungen liegen damit höher als in den anderen Bundesländern, in denen bisher welche erfolgten.
Der hessische Handel ist überwiegend mittelständisch und inhabergeführt. Gleichzeitig steigen die Umsätze derzeit nicht im gleichen Maße wie die Kosten. Höhere Ausgaben für Personal, Energie und Mieten treffen auf eine gedämpfte Konsumstimmung. Vor diesem Hintergrund würden Anhebungen in der geforderten Höhe den hessischen Handel mit rund 200.000 Beschäftigten erheblich treffen.
Stand: 17.03.2026 | 418 KB | PDF
Ihr Ansprechpartner
Hessischer Handel verurteilt Gewalt jeglicher Art und betont Sicherheit als Standortfaktor
17.09.2026Pressemitteilung"Wir verurteilen Gewalt jeglicher Art und sind froh, dass keine Personen verletzt wurden. Dennoch schauen wir mit Erschrecken auf die Situation. Für unsere Nachbarinnen und Nachbarn in den Frankfurter Stadtteilzentren sowie in Offenbach wünschen wir uns sichere Rahmenbedingungen und die Möglichkeit, ihrer Arbeit und ihrem Alltag ohne Angst nachzugehen“, sagt Jochen Ruths, Präsident Handelsverband Hessen.Hessischer Handel: Einigung im Tarifstreit
08.09.2026Pressemitteilung, Recht & SozialesDie Gewerkschaft und die Arbeitgeberseite haben bei den heutigen Verhandlungen in der sechsten Runde einen Kompromiss erzielt. Die Einigung sieht eine Erhöhung nach drei Nullmonaten um 3,0 Prozent ab dem 01. Juli 2026 sowie um 2,0 Prozent ab dem 01. April 2027 über 25 Monate vor.Fünfte Tarifrunde im hessischen Handel ohne Ergebnis: Arbeitgeber fordern Bewegung
25.08.2026PressemitteilungDie Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind im Tarifstreit im hessischen Handel auch in der fünften Runde nicht zu einem Ergebnis gelangt. Die Gespräche wurden vertagt.Reform der Sonntagsöffnung: Hessischer Handel fordert zeitgemäße Regeln
10.07.2026PressemitteilungDer Handelsverband Hessen begrüßt die aktuellen Reformüberlegungen der Bundesregierung zu den Sonntagsöffnungen und fordert, den stationären Handel dabei unbedingt zu berücksichtigen. Aus Sicht der Branche müssen die gesetzlichen Rahmenbedingungen an das veränderte Konsumverhalten aber auch an die heutigen Lebensweisen der Menschen in Deutschland angepasst werden.
