Tarifverhandlungen im hessischen Einzelhandel bleiben weiterhin ohne Ergebnis
Bei einer 24-monatigen Laufzeit hielten sie ihr Angebot in Höhe eines Gehaltsplus von insgesamt 8,4 Prozent in zwei Stufen, einer garantierten Vergütungsuntergrenze von mindestens 13,00 Euro pro Stunde im ersten Jahr und 13,50 Euro pro Stunde im zweiten Jahr sowie einer steuer- und abgabenfreien Inflationsausgleichsprämie von 450 Euro zum nächstmöglichen Zeitpunkt aufrecht. Eine Einigung konnte, wie bereits in den vorherigen Verhandlungsrunden, nicht erzielt werden.
„Die Gewerkschaft ver.di rückt weder von ihrer ursprünglichen Forderung ab, noch ist sie bereit, über unser sehr ordentliches Angebot in einen konstruktiven Dialog zu treten. Ohne auch nur einen Hauch von Verhandlungsbereitschaft auf Gewerkschaftsseite, kommen wir nicht voran. Die von ver.di geforderte Steigerung ist für unsere Händlerinnen und Händler wirtschaftlich untragbar und absolut nicht darstellbar. Ein Entgegenkommen von ver.di ist, auch nach der fünften Verhandlungsrunde nicht zu erkennen. Gerade im Hinblick auf die gemeinsamen Interessen von Handelsunternehmen und Beschäftigten ist das eine ärgerliche Situation. Wir fordern die Gewerkschaft auf, von ihren utopischen Forderungen Abstand zu nehmen und endlich in einen fairen und konstruktiven Dialog einzusteigen“, so Nico Lehm, Vorsitzender der Tarifkommission in Hessen.
Als nächster Verhandlungstermin ist Donnerstag, der 02.11.2023 anvisiert.
Hessischer Handel: „Mehrwertsteuererhöhung ist ein Irrweg“
08.04.2026Pressemitteilung, StandpunktDie Debatte um eine mögliche Mehrwertsteuererhöhung sorgt im hessischen Handel für starke Irritationen und massive Kritik – insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Bundesregierung kürzlich eine Mehrwertsteuersenkung für die Gastronomie durchgesetzt hat.Ostern: Hessischer Handel erwartet 181 Millionen Euro Umsatz
26.03.2026PressemitteilungDie hessischen Händlerinnen und Händler rechnen mit etwa 181 Millionen Euro Umsatz zum Osterfest. Das entspricht einem Rückgang von 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.250 Euro mehr: Hessischer Handel kritisiert Tarifforderungen
17.03.2026Pressemitteilung, Recht & SozialesZum Auftakt der Tarifrunde im hessischen Handel stellt der Handelsverband Hessen klar, dass die aktuellen Forderungen der Gewerkschaft aus Sicht der Arbeitgeberinnen und -geber nicht realistisch umsetzbar sind.Förderprogramm „Zukunft Innenstadt“ wird 2026 fortgesetzt – Handelsverband Hessen und Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing (bcsd) begrüßen die Entscheidung
16.03.2026Pressemitteilung, Standort & InnenstadtDas erfolgreiche Landesförderprogramm „Zukunft Innenstadt“ wird auch im Jahr 2026 fortgeführt. Diese Entscheidung hat Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori am Freitag im Rahmen der Sitzung des „Bündnisses für die Innenstadt“ im Stadthof in Hanau bekanntgegeben. Der Handelsverband Hessen und die Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. (bcsd) begrüßen diese Ankündigung ausdrücklich.