Tarifverhandlungen im hessischen Einzelhandel bleiben weiterhin ohne Ergebnis
Bei einer 24-monatigen Laufzeit hielten sie ihr Angebot in Höhe eines Gehaltsplus von insgesamt 8,4 Prozent in zwei Stufen, einer garantierten Vergütungsuntergrenze von mindestens 13,00 Euro pro Stunde im ersten Jahr und 13,50 Euro pro Stunde im zweiten Jahr sowie einer steuer- und abgabenfreien Inflationsausgleichsprämie von 450 Euro zum nächstmöglichen Zeitpunkt aufrecht. Eine Einigung konnte, wie bereits in den vorherigen Verhandlungsrunden, nicht erzielt werden.
„Die Gewerkschaft ver.di rückt weder von ihrer ursprünglichen Forderung ab, noch ist sie bereit, über unser sehr ordentliches Angebot in einen konstruktiven Dialog zu treten. Ohne auch nur einen Hauch von Verhandlungsbereitschaft auf Gewerkschaftsseite, kommen wir nicht voran. Die von ver.di geforderte Steigerung ist für unsere Händlerinnen und Händler wirtschaftlich untragbar und absolut nicht darstellbar. Ein Entgegenkommen von ver.di ist, auch nach der fünften Verhandlungsrunde nicht zu erkennen. Gerade im Hinblick auf die gemeinsamen Interessen von Handelsunternehmen und Beschäftigten ist das eine ärgerliche Situation. Wir fordern die Gewerkschaft auf, von ihren utopischen Forderungen Abstand zu nehmen und endlich in einen fairen und konstruktiven Dialog einzusteigen“, so Nico Lehm, Vorsitzender der Tarifkommission in Hessen.
Als nächster Verhandlungstermin ist Donnerstag, der 02.11.2023 anvisiert.
Bund-Länder-Beziehungen: Hessischer Handel setzt sich im Bundeskanzleramt für stärkere Abstimmung bei Steuerdebatten und Innenstadtförderung ein
11.05.2026Politischer Dialog, Pressemitteilung, StandpunktEine Delegation des hessischen Handels hat sich heute auf Einladung des Staatsministers im Bundeskanzleramt Dr. Michael Meister in Berlin zum Austausch über die aktuelle Lage des Handels und die Bund-Länder-Zusammenarbeit getroffen. Im Mittelpunkt standen die Verunsicherung durch Debatten über mögliche Umsatzsteuer- und Steuererhöhungen, die wirtschaftlichen Folgen dauerhaft hoher Energie- und Standortkosten sowie die Zukunft der Innenstädte.Muttertag: 90 Millionen Euro Umsatz für den hessischen Handel
30.04.2026PressemitteilungZum diesjährigen Muttertag rechnet der hessische Handel mit anlassbezogenen Umsätzen von rund 90 Millionen Euro. Damit bleibt der Muttertag auch 2026 ein wichtiger Kaufanlass für viele Verbraucherinnen und Verbraucher in Hessen.Auftakt zur Tarifrunde: Hessischer Handel warnt vor Überforderung der Betriebe
28.04.2026In eigener Sache, Pressemitteilung, Recht & SozialesDie erste Runde der Tarifverhandlungen im hessischen Handel ist am gestrigen Montag in Frankfurt am Main nach zwei Stunden ohne Ergebnis ausgegangen. Die Tarifverhandlungen wurden vertagt.Handelsverband Hessen zeichnet aus: IKEA Hanau erhält erneut das Qualitätssiegel „Generationenfreundliches Einkaufen“
13.04.2026Pressemitteilung, Service & EinkaufserlebnisDer Handelsverband Hessen gratuliert dem IKEA Hanau: „Die Auszeichnung steht für gelebte Kundennähe und unterstreicht die Rolle des Handels als sozialen Treffpunkt und Ort der barrierearmen Begegnung“, so Sven Rohde, Hauptgeschäftsführer Handelsverband Hessen.