Weihnachtsgeschäft: Hessischer Handel ist unzufrieden
23.12.2021 (Frankfurt/Wiesbaden) Der hessische Handel ist unzufrieden mit dem Weihnachtsgeschäft
Das Weihnachtsgeschäft, welches für den Handel von immenser Bedeutung ist, sollte ein Lichtblick zum Jahresausklang werden. Denn die Vorweihnachtszeit ist mit einem Umsatzanteil von bis zu 25 Prozent für den Handel die umsatzstärkste Zeit des Jahres. Die Verschärfungen der Coronamaßnahmen und die damit ausgebliebenen Kundenfrequenzen trafen viele Handelsunternehmen mit voller Wucht, in teils existenzbedrohender Weise.
Die sinkenden Kundenfrequenzen verursachten im hessischen Handel einen Umsatzverlust von bis zu 30 Prozent im Vergleich zum Weihnachtsgeschäft im Jahr 2019. Bei einer Umfrage des Handelsverbandes unter 1.000 Handelsunternehmen wurde sichtbar, dass zwei Drittel der Befragten unzufrieden mit dem bisherigen Geschäftsverlauf war. Im innerstädtischen Handel sind es 80 Prozent.
Jochen Ruths, Präsident des Handelsverbandes Hessen e. V.: „Die Landesregierung darf mit Blick auf den Januar nicht in alte Muster verfallen. Es muss berücksichtigt werden, dass der Handel kein Pandemietreiber ist. Masken und Hygienekonzepte machen das Einkaufen sicher. ‚Das habe man schon immer so gemacht‘ darf nach zwei Jahren Pandemie nicht der Leitsatz der Politik sein.“
Abschließend verweist der Präsident des Handelsverbandes Hessen e. V. Jochen Ruths darauf, dass die staatlichen Wirtschaftshilfen angepasst und verlängert werden müssen.
Halloween: Hessischer Handel erwartet rund 56 Millionen Euro Umsatz
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