Ausweitung der 2G-Regeln auf den Handel
30.11.2021 (Frankfurt/Wiesbaden) Handelsverband Hessen äußert sich kritisch zur Ausweitung der 2G-Regeln auf den Handel
Laut Ministerpräsident Volker Bouffier, dürfen in Hessen ab Sonntag, den 05. Dezember 2021 nur noch geimpfte und genese Personen Einzelhandelsgeschäfte betreten. Ausgenommen sind Geschäfte der Grundversorgung, wie z. B. Supermärkte und Drogerien.
Der Handelsverband Hessen weist erneut darauf hin, dass der Handel in den vergangenen Monaten mit hoher Verlässlichkeit bewiesen habe, dass er verantwortungsvoll mit der Situation umgehe und kein Infektionstreiber sei - was durch mehrere anerkannten Studien bereits bestätigt wurde. Die eingeführten Hygienekonzepte, die im Handel konsequent umgesetzt würden, hätten sich bewährt und seien gesellschaftlich akzeptiert. Dies hätte im gesamten Verlauf der Corona-Pandemie zu keinen Hotspots geführt.
Jochen Ruths, Präsident des Handelsverbandes Hessen: „Zur Erinnerung, in unseren Geschäften gilt eine Masken- und Abstandspflicht. Bereits jetzt ist das Einkaufen sicher. Die Kontrollen bedeuten einen unglaublichen Aufwand - im so wichtigen Weihnachtsgeschäft.“
Obwohl erst zum 24. November 2021 die 3G-Regelung am Arbeitsplatz in Kraft getreten sei, würden neue Regelungen verhängt, ohne die Wirkung der 3G-Reglung abzuwarten. Nun würden die Unternehmen erneut den Preis für die Versäumnisse der letzten Monate zahlen, in denen es nicht gelungen sei, genügend Menschen von einer Impfung zu überzeugen. Zudem fehle gerade jetzt der nötige Impfstoff sowie die erforderliche Infrastruktur, um allen Impfwilligen eine Impfung zu ermöglichen. Die Verantwortung über die – auch ganz persönlichen - Folgen dieser verehrenden Impfsituation hätten die Verantwortlichen auf Bundes- und Landesebene zu tragen.
Der Handelsverband Hessen betont, dass man selbstverständlich gerade jetzt seine gesamtgesellschaftliche Verantwortung übernehmen werde. Man warne aber eindringlich davor, die jetzt eingeführte Regelung als ersten Schritt in einen schleichenden neuen Lockdown zu betrachten. Die 2G-Regelung würde die ohnehin vielerorts bereits dramatisch zurückgegangene Frequenzen weiter verschlechtern und erneut Unternehmen an den Rand der Existenz bringen. Dafür müssten nun schnellstmöglich Zugänge zu finanzielle Hilfen - wie der Überbrückungshilfe III Plus oder dem Kurzarbeitergeld - für betroffene Branchen erleichtert werden.
Hessischer Handel verurteilt Gewalt jeglicher Art und betont Sicherheit als Standortfaktor
17.09.2026Pressemitteilung"Wir verurteilen Gewalt jeglicher Art und sind froh, dass keine Personen verletzt wurden. Dennoch schauen wir mit Erschrecken auf die Situation. Für unsere Nachbarinnen und Nachbarn in den Frankfurter Stadtteilzentren sowie in Offenbach wünschen wir uns sichere Rahmenbedingungen und die Möglichkeit, ihrer Arbeit und ihrem Alltag ohne Angst nachzugehen“, sagt Jochen Ruths, Präsident Handelsverband Hessen.Hessischer Handel: Einigung im Tarifstreit
08.09.2026Pressemitteilung, Recht & SozialesDie Gewerkschaft und die Arbeitgeberseite haben bei den heutigen Verhandlungen in der sechsten Runde einen Kompromiss erzielt. Die Einigung sieht eine Erhöhung nach drei Nullmonaten um 3,0 Prozent ab dem 01. Juli 2026 sowie um 2,0 Prozent ab dem 01. April 2027 über 25 Monate vor.Fünfte Tarifrunde im hessischen Handel ohne Ergebnis: Arbeitgeber fordern Bewegung
25.08.2026PressemitteilungDie Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind im Tarifstreit im hessischen Handel auch in der fünften Runde nicht zu einem Ergebnis gelangt. Die Gespräche wurden vertagt.Reform der Sonntagsöffnung: Hessischer Handel fordert zeitgemäße Regeln
10.07.2026PressemitteilungDer Handelsverband Hessen begrüßt die aktuellen Reformüberlegungen der Bundesregierung zu den Sonntagsöffnungen und fordert, den stationären Handel dabei unbedingt zu berücksichtigen. Aus Sicht der Branche müssen die gesetzlichen Rahmenbedingungen an das veränderte Konsumverhalten aber auch an die heutigen Lebensweisen der Menschen in Deutschland angepasst werden.